Diese Voraussetzungen müssen Sie für einen Kredit erfüllen

Bevor Sie einen Kredit von der Bank bekommen, muss das Geldhaus zunächst Ihre finanzielle Situation prüfen. Es gibt eine gesetzlich geregelte Sorgfaltspflicht, die Verbraucher vor übermäßiger Belastung durch Kredite bewahren soll. Die Banken dürfen deshalb nur dann Finanzierungen genehmigen, wenn die Kunden sich den Kredit auch wirklich leisten können.

Ohne regelmäßiges Einkommen geht es nicht

Der erste und wichtigste Punkt auf der Checkliste der Banken ist das Einkommen. Die Einkünfte müssen fest, regelmäßig und ausreichend hoch sein. Im Idealfall handelt es sich um ein Gehalt von mindestens 1.000 Euro netto – je mehr, desto besser. Sind die Zahlungen vom Arbeitgeber Monat für Monat gleich, erleichtert das der Bank die Kreditprüfung erheblich. Bei schwankendem Einkommen muss aufs Jahr gesehen ein Mittelwert errechnet werden. Dieser muss dann idealerweise über dem Schwellenwert von 1.000 Euro liegen.

Auch Rentner bekommen immer dieselben Bezüge. Ist die Rente ausreichend hoch, können Sie deshalb in der Regel ohne Probleme ein Darlehen erhalten. Bei manchen Banken gilt allerdings eine Altersgrenze für neue Verträge.

Schwieriger wird es bei Selbständigen. Ihr Verdienst schwankt häufig, so dass die Prüfung der Kreditwürdigkeit für die Banken schwieriger wird. Sie sind deshalb mit der Vergabe von Darlehen an Selbständige generell eher zurückhaltend. Und wenn eine Finanzierung in Betracht kommt, müssen häufig Bilanzen sowie Einkommenssteuerbescheide von drei Jahren vorgelegt werden.

Fester Arbeitsvertrag ist Pflicht

Das Einkommen bildet für die Bank während der gesamten Kreditlaufzeit die wesentliche Sicherheit. Das Geldhaus muss deshalb sicherstellen, dass die Zahlungen des Arbeitgebers nicht plötzlich aufhören. Vor einer unerwarteten Arbeitslosigkeit ist natürlich niemand geschützt. Generell gilt aber, dass ein unbefristeter Vertrag maximale Sicherheit bietet. Wer hingegen nur einen befristeten Arbeitsvertrag hat oder noch in der Probezeit ist, der kann kein Darlehen erhalten.

So erkennen Sie ein seriöses Kreditangebot

Gerade im Internet gibt es bei sehr vielen Anbietern Kredit – zumindest scheint es so. Doch nicht jeder, der schnelle und einfache Finanzierungen verspricht, arbeitet auch tatsächlich seriös. Für Verbraucher ist es also sehr wichtig, seriöse von unseriösen Kreditofferten unterscheiden zu können.

Wie gut oder schlecht die Konditionen bei einzelnen Banken oder Kreditvermittlern sind, das findet man erst durch eine konkrete Anfrage heraus. Schon vorab gilt es aber eine ganz wesentliche Frage zu klären: Sind die Anfrage und das Angebot kostenlos? Oder will der Anbieter Vorkosten kassieren?

Wenn die – kostenfreie! – Kreditanfrage nicht komplett gratis abläuft, ist das ein klares Warnsignal. Seriöse Unternehmen verlangen bei der Kreditvermittlung niemals Vorkosten.

Liegt das Angebot dann vor, muss es unbedingt vollständig, aussagekräftig und leicht verständlich sei. Alle Fakten zum Wunschkredit müssen auch für den Laien ganz schnell nachvollziehbar sein: Kreditsumme, Laufzeit, Höhe der Raten und effektiver Jahreszins. Und Fragen sollten den Anbieter nicht aus der Ruhe bringen – sondern er sollte schnelle und kompetente Antworten liefern.

Nur wenn all diese Faktoren erfüllt sind, handelt es sich um ein wirklich seriöses Kreditangebot. Falls nicht, dann gilt: Am besten schnell weiterklicken!

Welchen Kredit kann ich mir leisten?

Nicht jeder Kredit, der sich theoretisch realisieren ließe, ist auch tatsächlich sinnvoll. Denn es ist von entscheidender Bedeutung, dass man sich ein geplantes Darlehen auch wirklich leisten kann. Die Bank prüft zwar, ob Einkommen und Kreditsumme zusammenpassen – doch auch der Kreditnehmer selbst hat die Verantwortung, sich nicht zu übernehmen.

Ausgangspunkt der Überlegungen sollte die sogenannte Haushaltsrechnung sein. Dabei geht es im Kern um die Frage, wie viel Geld jeden Monat hereinkommt und wie hoch auf der anderen Seite die regelmäßigen Ausgaben sind. Die Einkünfte werden im Wesentlichen durch die Höhe des Gehalts bestimmt. Hinzu kommen mögliche Rentenzahlungen. Auf der Ausgabenseite stehen die Kosten für Miete, Lebensmittel, Kleidung, Auto, Versicherungen, Kreditraten usw. Alle festen Kosten werden von den Einnahmen abgezogen. Unter dem Strich verbleibt das verfügbare Haushaltseinkommen. Je höher es ist, desto leichter lassen sich Kreditraten bezahlen.

Wer 800 Euro zur freien Verfügung hat, kann sich problemlos einen Kredit mit einer Monatsrate von 200 Euro leisten. Läge das frei verfügbare Haushaltseinkommen hingegen bei nur 300 Euro, würde es eng – schließlich muss man immer auch einmal mit unvorhergesehenen Ausgaben rechnen. Wer mit zu spitzem Stift kalkuliert, riskiert in einem solchen Fall gravierende Schwierigkeiten. Deshalb gilt: Im Zweifel lieber eine geringere Kreditsumme beantragen. Oder alternativ eine längere Laufzeit wählen. Dann fallen nämlich die einzelnen Monatsraten niedriger aus.

Sind Kredite ohne Schufa seriös?

Kredite ohne Schufa werden an vielen Stellen im Internet und auch in Kleinanzeigen in der Zeitung angeboten. Solche Darlehen scheinen der Rettungsanker für jeden zu sein, der wegen einer schlechten Schufa bei den Banken keine normalen Kredite mehr bekommt. Aber können Kredite ohne Schufa tatsächlich seriös sein?

Kredite ohne Schufa gibt es wirklich

Zunächst vorab: Es gibt sie wirklich, die schufafreien Finanzierungen. Sie sind also keine Erfindung von windigen Geschäftemachern, die mit diesem Modell ahnungslosen Verbrauchern das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Im Prinzip handelt es sich um ein Darlehen wie jedes andere – mit dem Unterschied, dass für die Kreditprüfung keine Schufa-Auskunft erforderlich ist. Und im Gegensatz zu anderen Darlehen werden schufafreie Finanzierungen auch nicht bei der Schufa eingetragen.

Vor- und Nachteile von Krediten ohne Schufa

Wer Schönheitsfehler in seiner Schufa-Akte hat und schon einmal versucht hat, auf herkömmlichem Wege ein Darlehen zu bekommen, der kann ein Lied davon singen: Es gibt einfach keine Zusage, weil sich die großen Banken an den negativen Merkmalen bei der Schufa stören. Diese spielen beim schufafreien Kredit keine Rolle – und das ist zugleich auch der wesentliche Vorteil der Variante ohne Schufa. Weiterer Pluspunkt ist das hohe Maß an Diskretion: Niemand erfährt etwas von diesem Darlehen (es steht ja nicht in der Schufa), und die Auszahlung kann bar per Post erfolgen.

Ein Nachteil sind ohne Zweifel die relativ hohen Kosten. Die Zinsen für schufafreie Kredite liegen spürbar über dem Zinsniveau bei normalen Darlehen. Das Risiko ist für die Banken einfach höher, und deshalb kalkulieren sie sozusagen mit einem Risikoaufschlag.

Vorsicht vor Vorkosten!

Kredite ohne Schufa sind wegen der höheren Kosten in der Regel nicht die erste Wahl. Sie sind vielmehr die letzte Möglichkeit, wenn sich andere Finanzierungen nicht (mehr) realisieren lassen. Viele Verbraucher sind regelrecht verzweifelt, weil sie bereits seit langer Zeit nach einer Finanzierung suchen und immer nur Absagen erhalten. Gerade diese Menschen laufen Gefahr, in die Falle von Abzockern zu tappen. Damit das nicht passiert, gelten diese goldenen Regeln:

  • Keine Vorkosten akzeptieren.
  • Nichts unterschreiben, was man nicht versteht.

Seriöse Kredite ohne Schufa

Die Bearbeitung von Kreditanfragen ohne Schufa unterscheidet sich bei seriösen Anbietern nicht von der Bearbeitung herkömmlicher Kredite. Der Ablauf sollte genauso schnell sein, es dürfen keine Vorkosten entstehen – und für Fragen sollte man jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner erreichen können.

Kredit: Wann ein Mitantragsteller sinnvoll ist

Einen Kredit kann man nicht nur alleine, sondern auch gemeinsam mit seinem Partner aufnehmen. In vielen Fällen ist es sogar sehr sinnvoll, einen zweiten Antragsteller mit an Bord zu nehmen – die Banken bieten dann nämlich vielfach deutlich bessere Konditionen an.

Zu zweit bekommt man einen Kredit oft günstiger als allein – warum ist das so?

Die Antwort liefert die Risikobewertung durch die Bank. Bevor sie ein Darlehen bewilligt, muss die Kreditabteilung die sogenannten Schuldentragfähigkeit des Kunden überprüfen. Sie schaut sich also die Einnahmen und die Ausgaben des Kreditsuchenden an und ermittelt auf diese Weise, ob genug freies Einkommen zur Verfügung steht. Nur wenn nach Abzug der Fixkosten regelmäßig ein ausreichender Spielraum bleibt, kann der Kreditnehmer die Raten problemlos zahlen. Und nur wenn das zu erwarten ist, vergibt die Bank einen Kredit.

Welcher Zinssatz bei der Darlehensberechnung zugrunde gelegt wird, hängt in hohem Maße von der individuellen Bonität des Kunden ab. Je größer aus Sicht der Bank das Risiko ist, desto höher fallen die Zinsen aus.

Die wichtigste Sicherheit für die Bank bildet bei der Vergabe eines Darlehens das Einkommen des Kreditnehmers. In der Regel lässt sich das Geldhaus die Möglichkeit der Lohnpfändung für den Fall einräumen, dass die Raten nicht mehr gezahlt werden. Im Fall des Falles kann sich die Bank das Geld also direkt vom Arbeitgeber holen.

Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Rückzahlung steigt für die Bank, wenn nicht nur ein Einkommen als Sicherheit zur Verfügung steht, sondern zwei. Die Risikobewertung fällt positiver für den Kunden aus, und deshalb kann das Darlehen zu einem besseren Zinssatz angeboten werden. Paare – ob verheiratet oder nicht – tun deshalb gut daran, Kredite immer gemeinsam zu beantragen. Sie können sich auf diese Weise die bestmöglichen Konditionen sichern.

Mit kleinen Raten große Wünsche erfüllen

Wenn es um die Erfüllung großer Wünsche geht, steht sehr schnell immer auch die Frage der Finanzierung im Raum: Wie sollen die neue Küche, das neue Auto oder der Traumurlaub mit der ganzen Familie finanziert werden?

Eine Barzahlung aus eigenen Mitteln kommt logischerweise nur dann in Betracht, wenn man genug „auf der hohen Kante“ hat. Sehr viele Menschen haben allerdings gar nicht die Möglichkeit, nennenswerte Beträge anzusparen. Das tagtägliche Leben ist schließlich ziemlich teuer. Also ist es sinnvoll, für die großen Anschaffungen einen Kredit aufzunehmen – und diesen dann in kleinen Raten zurückzuzahlen.

Gerade in Zeiten sehr niedriger Kreditzinsen, wie wir sie aktuell erleben, ist ein Darlehen oft ein gutes Geschäft. Egal, ob es um 2.000 Euro oder 20.000 Euro geht: So preiswert wie heute war geliehenes Geld noch nie. Deshalb ist auch genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um größere Investitionen in Angriff zu nehmen. Denn niemand weiß, wann die Zinsen wieder steigen werden. Sicher ist jedoch, dass Kredite dann wieder spürbar teurer werden. Kreditverträge, die Sie jetzt abschließen, sind jedoch vor Kostensteigerungen auf der Zinsseite geschützt.

Noch ein wichtiger Tipp: Bevor Sie zu Ihrer Hausbank gehen und dort einen möglicherweise zu teuren Kreditvertrag unterschreiben, sollten Sie besser zunächst die Konditionen vergleichen. Holen Sie also auch bei anderen Anbietern ein Angebot ein oder engagieren Sie gleich einen Kreditvermittler. Bon-Kredit zum Beispiel, ein Kreditbroker aus der Schweiz, verspricht Ihnen das beste Angebot von bis zu 20 verschiedenen Banken. Sie brauchen hier keine Vorab-Gebühren zu bezahlen, sondern einfach nur online Ihre Kreditanfrage abzusenden. Ihr konkretes Kreditangebot erhalten Sie oft schon nach wenigen Stunden. Und sehr häufig sind die Konditionen deutlich besser als bei der Hausbank. Übrigens: Auch wenn andere schon abgelehnt haben, kann Bon-Kredit in vielen Fällen helfen. Unser Rat: Am besten gleich ausprobieren!

Kredite ohne Schufa als letzter Ausweg

Mit negativen Merkmalen in der Schufa-Auskunft kann die Suche nach einem Kredit ein wirklich frustrierendes Erlebnis sein. Bei einem Institut nach dem anderen gibt es eine Absage, niemand will helfen.

Viele Betroffene recherchieren dann online ihre Alternativen und stoßen dabei auf Kredite ohne Schufa als mögliche Lösung für ihr Problem. Es klingt ja auch durchaus logisch: Wenn die „schlechte Schufa“ der Grund für die Kreditabsage ist, dann könnte ein Kredit ganz ohne Schufa weiterhelfen.

Allerdings muss man bedenken, dass viele Verbraucher nur GLAUBEN, ihr Kredit seit wegen ihrer negativen Schufa-Merkmale abgelehnt worden. Manchmal ist die Schufa aber gar nicht so schlecht wie man denkt, und die Bank hat sich an etwas ganz Anderem gestört – an zu vielen Rücklastschriften zum Beispiel oder an zu hohen bereits bestehenden Kreditverpflichtungen.

An diesen Grundproblemen ändert dann natürlich auch ein schufafreier Kredit nichts. Deshalb ist es sinnvoll, nach Absagen bei der Hausbank und bei anderen großen Banken erst einmal spezialisierte Kreditvermittler wie Bon-Kredit um Rat zu fragen. Bon-Kredit ist die klare Empfehlung unserer Redaktion und bereits seit über 40 Jahren aktiv.

Die Kreditexperten arbeiten mit mehr als 20 Kreditgebern im In- und Ausland zusammen. Diese haben zum Teil ganz andere und wesentlich großzügigere Annahmekriterien, verglichen mit klassischen Banken in Deutschland. Das führt dazu, dass häufig auch Kunden mit schlechter Schufa oder anderen Schwierigkeiten zum Zuge kommen.

Und sie müssen keineswegs zwangsläufig schufafreie Kredite aufnehmen. Vielmehr sucht Bon-Kredit immer zunächst nach regulären Krediten, weil deren Konditionen regelmäßig besser sind. Erst wenn es hier keinen Erfolg gibt, dann bleibt tatsächlich der Kredit ohne Schufa als letzter Ausweg.

Welches Einkommen ist für einen Kredit erforderlich?

Ein eigenes Einkommen in ausreichender Höhe ist die Grundvoraussetzung für eine Kreditzusage von der Bank. Hinzu kommen noch weitere Faktoren wie beispielsweise der Schufa-Score.

Ein zu geringes Einkommen ist ein klares K.o.-Kriterium bei der Kreditprüfung. Als Einkommen werden sowohl Zahlungen des Arbeitgebers als auch Rentenbezüge gewertet. Bei Selbständigen kalkulieren die Banken mit einem durchschnittlichen monatlichen Überschuss. Da bei Unternehmern eigene Regeln gelten, konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf „normale“ Verbraucherkredite für Angestellte. Für deren Kreditprüfung gibt es recht eindeutige Regeln.

Entscheidend ist das verfügbare Einkommen

Für die Banken ist nicht nur entscheidend, wie hoch das Gehalt ist. Eine wichtige Rolle spielt die Frage, was am Ende eines Monats davon tatsächlich übrig bleibt. Wer sehr hohe Ausgaben für die Miete, fürs Auto und seine sonstige Lebenshaltung hat, ist hier klar im Nachteil. Denn nur wenn genug frei verfügbares Einkommen nach Abzug der Fixkosten verbleibt, ist ein Kredit möglich.

Die Logik dahinter ist klar: Der Kreditinteressent muss ausreichend finanzielle Mittel haben, um die Kreditrate regelmäßig bedienen zu können. Das ist nur dann möglich, wenn seine Haushaltsrechnung ein klares Plus ergibt.

1.100 Euro Gehalt als Untergrenze

Viele Banken nutzen bei der Kreditprüfung eine pauschale Haushaltspauschale. Diese ziehen sie vom Einkommen ab. Wenn dann genug verfügbares Einkommen übrig bleibt und keine größeren Verpflichtungen bestehen (wie zum Beispiel Ratenzahlungen, andere Darlehen usw.), ist eine Kreditvergabe möglich. Bei einer Reihe von Geldhäusern ergibt sich daraus eine Untergrenze von etwa 1.100 Euro netto. Ab diesem Wert können sie Finanzierungen bis 10.000 Euro – und manchmal auch darüber – realisieren.

Je mehr, desto besser

Generell lässt sich zum Einkommen im Zusammenhang mit der Kreditprüfung sagen: Je mehr der Interessent verdient, desto eher gibt ihm die Bank einen Kredit. Ein hohes Einkommen bedeutet für die Bank eine größere Sicherheit. Insbesondere mit einer „sauberen Schufa“ sind jedoch auch bei relativ niedrigen Einkünften Finanzierungen zu fairen Konditionen möglich.

Welche Voraussetzungen muss man für einen Bankkredit erfüllen?

Nicht jeder, der einen Kredit von der Bank haben möchte, bekommt ihn auch. Die Geldhäuser stellen gewisse Anforderungen an jeden Kreditnehmer. Nur wer die Voraussetzungen erfüllt, darf auf eine Kreditzusage hoffen.

Der wichtigste Aspekt ist das verfügbare Einkommen, das der Kreditnehmer nachweisen kann. Dabei handelt es sich in der Regel um das Gehalt, das er vom Arbeitgeber bekommt. Bei Selbständigen wird der durchschnittliche Gewinn eines Monats herangezogen.

Die Einnahmen sind allerdings natürlich nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stehen die regelmäßigen Ausgaben. Im Rahmen der Haushaltsrechnung zieht man die Fixkosten von den festen Einnahmen ab. So kommt man auf den Betrag, der dem Kreditnehmer effektiv Monat für Monat zur Verfügung steht.

Mit diesem frei verfügbaren Teil des Haushaltseinkommens müssen die möglichen Kreditraten bestritten werden. Belaufen sich die freien Mittel zum Beispiel auf 200 Euro monatlich, ist allenfalls ein relativ kleiner Kredit möglich. Beträgt der finanzielle Spielraum hingegen monatlich 2.000 Euro, ist entsprechend eine wesentlich höhere Finanzierung darstellbar.

Für die Bank zählt bei der Kreditprüfung aber nicht allein die Höhe des Einkommens beziehungsweise des Haushaltsüberschusses. Wichtig ist darüber hinaus, dass die Einnahmen sicher und dauerhaft sind. Bei Angestellten bedeutet das: Sie müssen einen festen Vertrag ohne zeitliche Befristung haben. Wer noch in der Probezeit ist, bekommt im Normalfall keinen Kredit. Bei Selbständigen sehen die Banken generell eine größere „Unsicherheit“ als bei Arbeitnehmern – hier ist die Kreditprüfung deshalb strenger.

Neben einem festen Job mit ausreichendem Gehalt zählt bei den meisten Banken auch eine „saubere Schufa“ zu den Voraussetzungen für eine Darlehenszusage. Mit einer „schlechten Schufa“ gibt es bei den klassischen Geldhäusern in Deutschland beinahe automatisch eine Absage. Allerdings können Kreditvermittler wie Bon-Kredit auch in solchen Fällen häufig eine gute Lösung anbieten. Bei bestimmten Privatbanken sind auch mit negativen Schufa-Merkmalen ganz reguläre Finanzierungen möglich. Und als letzter Ausweg bleiben außerdem auch noch schufafreie Kredite, die insbesondere in der Schweiz angeboten werden.

Entscheidet die Schufa über Ihren Kredit?

Wenn Sie sich Geld von der Bank leihen wollen, dann stellen sie bei einem Vermittler oder bei einer Bank einen Antrag. Formal entscheidet dann die Bank über Annahme oder Ablehnung. In Wahrheit steckt aber oft die Schufa hinter der Kreditentscheidung. Wie kann das sein?

Die Schufa ist eine privat organisierte Firma, die jedes Jahr mehrere Millionen Euro mit den Daten deutscher Verbraucher verdient. Das Unternehmen sammelt Informationen über Kontoverbindungen, Kredite, Ratenzahlungsvereinbarungen und vieles mehr. Zu den wichtigsten Kunden der Schufa gehören Banken, die sich über das Zahlungsverhalten von potenziellen Kreditnehmern informieren möchten.

Die Schufa ermittelt auf der Basis einer geheim gehaltenen Formel den sogenannten Schufa-Score – ein Wert, der angeben soll, wie wahrscheinlich die ordnungsgemäße Rückzahlung eines Darlehens ist. Viele Banken messen diesem Score-Wert eine große oder sogar eine entscheidende Rolle bei.

Sobald ein Kunde einen Kredit beantragt, holt die Bank eine Schufa-Auskunft ein. Unterschreitet der Schufa-Score einen gewissen Mindestwert, ist das Geldhaus zu einer Kreditvergabe nicht bereit. Die Folge: Der Kunde erhält postwendend eine Absage. Die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Kunden werden hier also gar nicht berücksichtigt – die Absage kommt allein aufgrund der negativen Schufa-Auskunft.

Das bedeutet: Selbst wenn Sie ein sehr gutes Gehalt haben und über erstklassige Sicherheiten verfügen, erhalten Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Kredit, wenn negative Merkmale bei der Schufa gespeichert sind. In diesem Fall entscheidet also tatsächlich die Schufa darüber, ob Sie ein gewünschtes Darlehen erhalten oder nicht.