„Kreditabzocke“: So schützen Sie sich

Immer wieder hört man von „Kreditabzocke“ im Internet: Ahnungslose Verbraucher fallen auf dubiose Anbieter herein, die hohe Vorkosten kassieren und dann keine oder nur eine sehr mangelhafte Leistung erbringen.

Die Tricks der schwarzen Schafe in der Kreditbranche ändern sich mit der Zeit ein wenig, das Prinzip bleibt jedoch immer gleich: Die Abzocker kassieren hohe Gebühren und versprechen Kreditinteressenten das Blaue vom Himmel. Wenn man 100, 200 Euro oder mehr vorab bezahlt – so wird suggeriert – dann ist die Auszahlung des Kredits scheinbar nur noch eine Sache von Minuten.

In Wahrheit wollen die dubiosen Anbieter aber oft nur die Gebühren kassieren und eigentlich gar keine Kredite vermitteln. Um nicht auf solche Abzocker hereinzufallen, sollten Sie die wichtigste Grundregel beherzigen: Akzeptieren Sie niemals Vorkosten! Seriöse Vermittler bekommen eine Provision von der Bank, wenn ein Kredit zustande kommt. Diese Provision ist aber in die effektiven Zinsen des Kredits (und damit in die Gesamtkosten) schon eingerechnet.

Ein Kreditangebot bekommen Sie bei seriösen Unternehmen immer kostenlos. Wenn Ihnen bei der Suche nach einem Kredit also die Forderung nach Vorkosten begegnet, dann lassen Sie sich darauf am besten nicht ein. Sie müssen trotzdem nicht auf Ihren Wunschkredit verzichten – es gibt genügend Alternativen ohne Vorkosten.

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