Archiv für den Monat: Mai 2019

Wettbewerb der Banken clever nutzen

Es gab schon mal bessere Zeiten für Banken. Mit den sinkenden Zinsen schmolzen die Margen der Geldhäuser in den vergangenen Jahren wie ein Eis in der Frühlingssonne. Die Institute können vorhandenes Geld kaum noch gewinnbringend und zugleich sicher anlegen. Umso heftiger entbrennt da der Wettbewerb um Kreditkunden, die frisches Geld in die Kasse bringen.

Noch immer ist das Verleihen von Geld eines der wichtigsten Geschäftsfelder der meisten Banken. Für Sie als Kreditinteressent bedeutet das eine sehr gute Ausgangsposition – schließlich können Sie sich aussuchen, mit welcher Bank Sie Geschäfte machen wollen.

Verschiedene Angebote einholen

Nur wer vergleicht, kann wirklich sparen – diese Regel gilt auch und gerade im Zusammenhang mit Krediten. Selbst kleine Änderungen beim Zinssatz können gravierende Auswirkungen auf die Gesamtkosten des Kredites haben. Je höher die Kreditsumme und je länger die Laufzeit, desto größer wird dieser Effekt. Es lohnt sich also, einige Zeit in die Suche nach den günstigsten Konditionen zu investieren.

Einen schnellen Marktüberblick erhalten Sie, wenn Sie verschiedene Angebote bei unterschiedlichen Banken anfordern. Sie können es sich auch einfach machen und einen Kreditvermittler wie Bon-Kredit mit der Suche nach der besten Finanzierung beauftragen. Besonders wichtig dabei: Achten Sie darauf, dass keine Vorkosten entstehen und dass Sie Ihr Angebot kostenfrei erhalten.

Effektivzins vergleichen

Haben Sie verschiedene Kreditangebote unterschiedlicher Banken auf dem Tisch, sollten Sie sich unbedingt den effektiven Jahreszins anschauen. Nur der Effektivzins beinhaltet sämtliche Kreditkosten (insbesondere auch die Abschlussgebühren).

Haben Sie das Angebot mit dem günstigsten effektiven Jahreszins gefunden, können Sie guten Gewissens unterschreiben. Und wenn Sie eine relativ lange Laufzeit wählen, können Sie das aktuell historisch niedrige Zinsniveau sogar auf Jahre hinaus festschreiben lassen.

Wer vergibt Kredite schufafrei?

Es gibt eine große Zahl von Kreditinteressenten, deren Einkommen für die Aufnahme eines Kredites ausreicht. Doch trotz regelmäßiger Einkünfte in ordentlicher Höhe gibt es von der Bank einfach keine Kreditzusage – wie kann das sein?

Der Grund für eine Ablehnung trotz ausreichenden Einkommens ist sehr oft eine „schlechte Schufa“. Wenn bei der Auskunft zu viele negative Merkmale gespeichert sind, geben die meisten Banken keinen Kredit. Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Denn manche Geldinstitute interessieren sich nicht in erster Linie für die Schufa-Auskunft, sondern sie stellen das verfügbare Einkommen in den Mittelpunkt ihrer Kreditprüfung.

Reichen die Einkünfte aus, kann der Interessent auch mit einer „schlechten Schufa“ ein Darlehen erhalten. Diese Form der Finanzierung ist als schufafreier Kredit bekannt. Das Besondere bei diesem Darlehen: Da keine Schufa-Auskunft eingeholt wird bzw. negative Merkmale keine Rolle spielen, gibt es auch mit einer „schlechten Schufa“ eine schnelle Kreditzusage.

Komplett schufafreie Darlehen werden auch nicht an die Schufa gemeldet. Die Auskunft erhält über diesen Kredit also keine Informationen, so dass die Finanzierung für Dritte „unsichtbar“ bleibt. Darlehen ohne Schufa gelten daher auch als perfekte Nebenkredite, die zusätzlich zu bereits laufenden Krediten aufgenommen werden.