Archiv für den Monat: September 2018

Kredit: Wann ein Mitantragsteller sinnvoll ist

Einen Kredit kann man nicht nur alleine, sondern auch gemeinsam mit seinem Partner aufnehmen. In vielen Fällen ist es sogar sehr sinnvoll, einen zweiten Antragsteller mit an Bord zu nehmen – die Banken bieten dann nämlich vielfach deutlich bessere Konditionen an.

Zu zweit bekommt man einen Kredit oft günstiger als allein – warum ist das so?

Die Antwort liefert die Risikobewertung durch die Bank. Bevor sie ein Darlehen bewilligt, muss die Kreditabteilung die sogenannten Schuldentragfähigkeit des Kunden überprüfen. Sie schaut sich also die Einnahmen und die Ausgaben des Kreditsuchenden an und ermittelt auf diese Weise, ob genug freies Einkommen zur Verfügung steht. Nur wenn nach Abzug der Fixkosten regelmäßig ein ausreichender Spielraum bleibt, kann der Kreditnehmer die Raten problemlos zahlen. Und nur wenn das zu erwarten ist, vergibt die Bank einen Kredit.

Welcher Zinssatz bei der Darlehensberechnung zugrunde gelegt wird, hängt in hohem Maße von der individuellen Bonität des Kunden ab. Je größer aus Sicht der Bank das Risiko ist, desto höher fallen die Zinsen aus.

Die wichtigste Sicherheit für die Bank bildet bei der Vergabe eines Darlehens das Einkommen des Kreditnehmers. In der Regel lässt sich das Geldhaus die Möglichkeit der Lohnpfändung für den Fall einräumen, dass die Raten nicht mehr gezahlt werden. Im Fall des Falles kann sich die Bank das Geld also direkt vom Arbeitgeber holen.

Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Rückzahlung steigt für die Bank, wenn nicht nur ein Einkommen als Sicherheit zur Verfügung steht, sondern zwei. Die Risikobewertung fällt positiver für den Kunden aus, und deshalb kann das Darlehen zu einem besseren Zinssatz angeboten werden. Paare – ob verheiratet oder nicht – tun deshalb gut daran, Kredite immer gemeinsam zu beantragen. Sie können sich auf diese Weise die bestmöglichen Konditionen sichern.

Mit kleinen Raten große Wünsche erfüllen

Wenn es um die Erfüllung großer Wünsche geht, steht sehr schnell immer auch die Frage der Finanzierung im Raum: Wie sollen die neue Küche, das neue Auto oder der Traumurlaub mit der ganzen Familie finanziert werden?

Eine Barzahlung aus eigenen Mitteln kommt logischerweise nur dann in Betracht, wenn man genug „auf der hohen Kante“ hat. Sehr viele Menschen haben allerdings gar nicht die Möglichkeit, nennenswerte Beträge anzusparen. Das tagtägliche Leben ist schließlich ziemlich teuer. Also ist es sinnvoll, für die großen Anschaffungen einen Kredit aufzunehmen – und diesen dann in kleinen Raten zurückzuzahlen.

Gerade in Zeiten sehr niedriger Kreditzinsen, wie wir sie aktuell erleben, ist ein Darlehen oft ein gutes Geschäft. Egal, ob es um 2.000 Euro oder 20.000 Euro geht: So preiswert wie heute war geliehenes Geld noch nie. Deshalb ist auch genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um größere Investitionen in Angriff zu nehmen. Denn niemand weiß, wann die Zinsen wieder steigen werden. Sicher ist jedoch, dass Kredite dann wieder spürbar teurer werden. Kreditverträge, die Sie jetzt abschließen, sind jedoch vor Kostensteigerungen auf der Zinsseite geschützt.

Noch ein wichtiger Tipp: Bevor Sie zu Ihrer Hausbank gehen und dort einen möglicherweise zu teuren Kreditvertrag unterschreiben, sollten Sie besser zunächst die Konditionen vergleichen. Holen Sie also auch bei anderen Anbietern ein Angebot ein oder engagieren Sie gleich einen Kreditvermittler. Bon-Kredit zum Beispiel, ein Kreditbroker aus der Schweiz, verspricht Ihnen das beste Angebot von bis zu 20 verschiedenen Banken. Sie brauchen hier keine Vorab-Gebühren zu bezahlen, sondern einfach nur online Ihre Kreditanfrage abzusenden. Ihr konkretes Kreditangebot erhalten Sie oft schon nach wenigen Stunden. Und sehr häufig sind die Konditionen deutlich besser als bei der Hausbank. Übrigens: Auch wenn andere schon abgelehnt haben, kann Bon-Kredit in vielen Fällen helfen. Unser Rat: Am besten gleich ausprobieren!