Archiv für den Monat: November 2016

Urlaub auf Pump: Sinnvoll oder gefährlich?

Haben Sie sich in diesem Jahr schon eine Auszeit vom Alltag genommen und einen schönen Urlaub verbracht? Oder ist es bisher beim Traum von einer schönen Reise geblieben, weil die Reisekasse leer ist? In diesem Fall kann ein Urlaubskredit die richtige Lösung sein. Er bringt sofort frisches Geld aufs Konto, das für die Buchung einer Reise genutzt werden kann.

Doch viele Verbraucher fragen sich: Ist Urlaub auf Pump wirklich eine gute Alternative zum Ansparen? Oder droht mit einem Urlaubskredit der Einstieg in eine Schuldenkarriere?

Grundsätzlich gilt: Ein Kredit ist nichts Schlechtes, sondern einfach ein ganz normales Finanzinstrument. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist es oft nicht sinnvoll, eine größere Anschaffung bar zu bezahlen – schließlich gibt es bei entsprechender Bonität ein Darlehen zu extrem günstigen Zinssätzen.

Normalerweise steht der Aufnahme eines Kredites eine gewisse Investition gegenüber. Wer zum Beispiel ein Auto kauft, neue Möbel anschafft oder sein Haus renoviert, der schafft auf diese Weise Werte. Ein Urlaub hingegen ist nichts „Greifbares“ – nach der Rückkehr nach Hause bleibt von ihm nichts übrig außer schönen Erinnerungen.

Heißt das also, dass ein Urlaubskredit nicht sinnvoll ist? Keineswegs. Denn ein gelegentlicher Tapetenwechsel muss einfach sein. Wer will schon immer nur arbeiten? Wer will schon seine freie Zeit immer nur zu Hause verbringen? Ein Urlaub bringt neue Energie und bedeutet jede Menge Lebensfreude. Nicht zuletzt ist regelmäßige Erholung auch ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit.

Und wenn nun einmal gerade nicht genug Geld für eine Reise auf dem Konto ist, dann bietet die Bank mit dem Urlaubskredit eine sinnvolle Alternative an. Solange die Kreditsumme nicht allzu hoch ist und solange die monatlichen Raten überschaubar bleiben, spricht also nichts gegen einen Urlaubskredit.