Archiv für den Monat: März 2015

Das eigene Haus als Altersvorsorge

Dass die gesetzliche Rente im Alter bei vielen Menschen nicht ausreichen wird, ist kein Geheimnis. Finanzexperten und Politiker weisen deshalb immer wieder darauf hin, wie wichtig private Altersvorsorge ist.

Allerdings wird es in Zeiten niedriger Zinsen immer schwieriger, mit klassischen Sparformen eine ordentliche Rendite zu erzielen. Auch bei den Lebensversicherungen, lange Zeit ein Klassiker der privaten Altersvorsorge, sind die Mindestverzinsungen immer weiter gesunken.

Normalerweise profitiert man beim Aufbau eines finanziellen Polsters fürs Alter vom Zinses-Zins-Effekt. Das Geld wirft Zinsen ab, auch auf diese Zinsen gibt es Zinsen – so wächst das Vermögen Jahr für Jahr immer schneller. So weit zumindest die Theorie, die bis vor einigen Jahren auch noch in der Praxis funktionierte. Heute allerdings gibt es kaum noch Zinsen auf Spareinlagen, und entsprechend schwierig ist der Aufbau einer privaten Zusatzversorgung fürs Alter.

Die eigenen vier Wände

Auch angesichts dieser Entwicklungen rücken die eigenen vier Wände als Baustein der persönlichen Altersvorsorge immer stärker in den Mittelpunkt. Sie bieten eine Möglichkeit, von den niedrigen Zinsen zu profitieren. Schließlich sind Immobilienfinanzierungen derzeit zu extrem günstigen Konditionen zu haben. Das eröffnet die Chance, das Haus oder die Eigentumswohnung schneller abzubezahlen. Wer rechtzeitig kauft, kann also im Alter von einer schuldenfreien Immobilie profitieren, in der er mietfrei wohnen kann.

Zugleich erhöht das eigene Haus die Lebensqualität schon jetzt ganz erheblich. Nicht ohne Grund heißt es deshalb: Die eigene Immobilie ist die einzige Altersvorsorge, von der man schon heute etwas hat.