Archiv für den Monat: November 2014

Die eigene Immobilie als Altersvorsorge

Das Niveau der staatlichen Rente sinkt immer weiter. „Die Rente ist sicher“, sagte einst Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm. Heute schränkt der CDU-Politiker ein: Die Rente bleibt sicher – nur ihre Höhe ist ungewiss. Auch die Bundeskanzlerin ist überzeugt, dass staatliche Leistungen allein für künftige Rentnergenerationen nicht reichen werden. Angela Merkel appellierte deshalb erst vor kurzem wieder an die Deutschen, mehr Geld in die private Altersvorsorge zu stecken.

Für Probleme im Alter sorgt die sogenannte Rentenlücke. Darunter versteht man die Differenz zwischen dem letzten Gehalt und der ersten Rentenzahlung. Der Übergang in den Ruhestand ist oftmals mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Das bringt in vielen Fällen spürbare Einschnitte beim gewohnten Lebensstandard mit sich. Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, rechtzeitig vorzusorgen.

Lebensabend in der eigenen Immobilie

Es muss keineswegs immer ein Riestervertrag oder eine Lebensversicherung sein, die für finanzielle Entlastung im Alter sorgen soll. Noch ein anderer Weg ist sehr sinnvoll: Das Leben in der eigenen (und im Rentenalter schuldenfreien) Immobilie. Für die meisten Rentner, die kein Eigentum besitzen, ist die Miete der größte Ausgabeposten überhaupt. Fallen diese Kosten weg, bleibt der finanzielle Spielraum ungleich größer.

Wer fürs Alter vorsorgen will, sollte also möglichst frühzeitig in eine eigene Immobilie investieren. Das ist angesichts der historisch niedrigen Zinsen derzeit so einfach wie nie. Die Tiefzins-Phase ermöglicht eine höhere anfängliche Tilgung, sodass die Immobilie unter dem Strich deutlich schneller abbezahlt ist.